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Zäune aus PolenSchau auf die Schuhe und du kannst den Typen einschätzen - so die Mutter zu ihrer Tochter... So ähnlich ist es mit den Zäunen. Er ist Spiegelbild des Garten- und Eigenheimbesitzers. Zaunvarianten gibt es genug: Zäune aus Aluminium oder aus Stahl, Holzzäune oder der berühmte Maschendrahtzaun. Welcher soll es sein. Als Straßenzaun kommt eigentlich nur ein Aluminium oder Stahlzaun in Frage. Wir schauen einmal am Wochenende in unserer Gegend herum und stellen fest: Stahlzäune entsprechen unserem Geschmack. Eine kurze Internet-Recherche ergibt, der Meter Zaun kostet unter 80 Euro, das können wir uns leisten. So ein teures Modell muß es ja nicht sein. Wir haben nicht bis zu Ende gedacht. Benötigt werden 20 laufende Meter Straßenfront inkl. 3m Tor und 1m Tür. Dazu kommen noch einige Pfeiler. Geliefert und aufgebaut werden muß er auch noch. Wir lassen uns ein Angebot von einer Schlosserei machen, die ganz in unserer Nähe ist. Der Mann ist uns sympatisch, wir haben ein gutes Gefühl. Nach Sichtung des Angebotes sind wir zwei Tage krank. Wir schauen nach Polen und werden fündig. Ist ja viel billiger. Doch der Endpreis ist auch nicht ohne aber immerhin 30% weniger als der unseres sympatischen Schlossermeisters.
Wir entscheiden: Einmal gebaut soll er lange halten. Wir schauen uns die Polenzäune einmal näher an und stellen fest: Erhebliche Unterschiede in der Konstruktion und Ausführung, abgesehen von den Standard-F-Modellen, die uns nicht so richtig gefallen: Flachstahl als Querträger, Rundstahl als Streben und als Zierelemente Ringe oder Kreuze. Aus die Maus. Eine Anzahlung und fehlende Montage lassen den Zaun billig aber nicht preiswert erscheinen. Wir machen das Geschäft mit unserem Schlossermeister. Er baut genau das was uns gefällt. Die Lieferung und Montage ist im Preis enthalten. Bezahlt wird nach Schlüsselübergabe. So haben wir uns das vorgestellt. Autor: Roland Siemon |
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