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Heimliche Stromverbraucher im HaushaltStromsparen ist in Zeiten steigener Energiepreise angesagt. Das das nun schon ein wertvoller Tipp ist, hätte man vor 30 Jahren angenommen. Zu damaliger Zeit war die Elektronik noch nicht so weit entwickelt, Standby gab es kaum. Wenn Gerätschaften nicht an waren, dann waren sie aus - richtig aus - per Schalter. Stromsparen bestand zur damaligen Zeit darin, die Wohnzimmerbeleuchtung mit 25 W Lampen auszustatten, im Flur nicht ständig das Licht anzulassen, weil man es ja sowieso gleich wieder anmachen würde oder auch bei Einbruch der Dunkelheit ins Bett zu gehen. Das war einmal. Heute haben wir Gerätschaften, die man in die Steckdose steckt und dann sind sie an. Die meisten haben schon gar keinen Netzschalter mehr. Alles ist an, im Standby oder ständig online. Wir brauchen nur einmal die Fernbedienungen zu zählen, die auf dem Wohnzimmertisch liegen. Jede steuert ein Gerät, jedes verbraucht Strom. Nun ist das nicht dramatisch, denn von nichts kommt nichts. Nun kommen wir einmal auf den Punkt. Gehen Sie einmal durch Ihre Wohnung oder das Haus von Steckdose zu Steckdose und notieren Sie, was einsteckt ist. Steckernetzteile, Rechner, Radio, Fernseher, DVD usw. Dazu notieren Sie, wie lange die Geräte in Betrieb sind und wie lange im Standby. Steckernetzteile oder HIFI-Komponenten haben ca. 30 mA Ruhestrom ( Leistung = 7 Watt), moderne Rechner mit Drucker usw. ca 250 mA (Leistung = 55W). Ein Beispiel dazu (durchschnittlicher Wochentag eines Arbeitnehmers):
Jammern hilft nicht. Was können wir tun. Wir könnten z.B. abends alle Geräte aus der Steckdose ziehen. Dann sind wir sicherlich ein halbe Stunde damit beschäftigt und das Tag für Tag. Man kann z.B. die Hifi-Ecke komplett über eine Sammelsteckdose laufen lassen und diese mit einem Funkschalter bedienen. |
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