Die Immobilie - Last oder Segen
Die einen kommen zu einer Immobilie wie die Jungfrau zum Kinde, weil ein Opa in Amerika gestorben ist. Andere verschulden sich und hoffen auf ein besseres Leben. Wenn etwas schief läuft, sei es durch Trennung oder weil die Immobilie im Alter zur Last fällt, muß sie verkauft werden. Doch wie stellt man das an? Die einen beauftragen einen Makler - der wird sich schon darum kümmern. So hofft man. Nimmt man den Verkauf der Immobilie selbst in die Hand, so gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Die Zeitungsanzeige ist für kleine Zeileneinträge die kostengünstigste Variante. Nachteil: auch andere wollen ihre Immobilie verkaufen. Ob man in der Masse gefunden wird, entscheidet der Zufall. Hierbei werden nur regionale Interessenten angezogen, die sich die Immobilie auch mal schnell anschauen können. Überregionale Interessenten scheuen meist den Aufwand und wollen ohne Besichtigung sich ein Bild machen.
Haben Sie ein Expose vorbereitet, können Sie es verschicken. Da der erste Eindruck entscheidet, sollten Sie einiges investieren. Lassen Sie Profis für sich arbeiten. Selbst wenn die Exposeerstellung mit professionellen Bildern inkl. Panoramafotos, Grundrisse, aussagekräftigen Texten und Standortkarten nur 0,5% des Verkaufspreises ausmacht - das sind gerade einmal 1000 Euro Exposekosten auf 200.000 Euro Immobilienwert, dann haben Sie schon fast gewonnen. Ihre Immobilie wird dadurch einfach interessanter. Doch noch interessieren sich sehr wenige für Ihr Expose, da ja nur wenige wissen, das sie etwas zu verkaufen haben.
Melden Sie sich bei den Immobiliendatenbanken im Internet an und erstellen Sie eine eigene Webseite. Wenn Sie es nicht selbst können, lassen Sie sich helfen. Das verursacht zwar auch wieder Kosten, Sie werden aber durch den Erfolg belohnt.
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